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Elisabeth Reso
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Warm Up und Cool Down

Elisabeth Reso

Dass es sehr wichtig ist seinen Hund oder sein Pferd vor dem Sport und vor körperlicher Belastung aufzuwärmen, darüber sind wir uns alle einig. Aber warum? Und wie sollte ein effektives Aufwärmen am besten gestaltet werden?

Es gibt eine passive und eine aktive Form des Aufwärmens. Beim passiven Aufwärmen wird das Gewebe durch eine Massage, passives Bewegen oder durch das Zuführen von Wärme z.B. über eine Wärmelampe durch den Hundehalter/Pferdebesitzer aufgewärmt. Dadurch kommt es zu einer Mehrdurchblutung und Erwärmung des Gewebes. Diese Form des Aufwärmens ist jedoch weniger effektiv und ist daher nur in Kombination mit dem aktiven Aufwärmen sinnvoll.

Das aktive Aufwärmen sollte mit langsamen, lockeren und großen Bewegungen beginnen. Auch aktive Dehnübungen können hier eingebaut werden. Anschließendes lockeres Traben ist besonders effektiv um die großen Muskelgruppen aufzuwärmen. In einer dritten Phase sollten speziell auf das Training und die Aktivität deines Tieres abgestimmte Übungen folgen, um besonders beanspruchte Muskulatur speziell aufzuwärmen und die Koordination zu steigern.

Auch die Länge der Aufwärmphase sollte auf die folgende Beanspruchung, die Temperatur und die Verfassung des Tieres abgestimmt werden. Grundsätzlich gilt: je kälter die Außentemperatur und je anstrengender die bevorstehende Aktivität, desto länger sollte das Aufwärmen dauern. Mindestens sind jedoch 20 Minuten angeraten.

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Warum aber ist das Aufwärmen so wichtig?

  • Nervensystem: die Reaktions- und Kontraktionsgeschwindigkeit der Muskulatur wird gesteigert und die Koordination verbessert.

  • Herz-Kreislauf-System: durch die Steigerung von Blutdruck, Herzfrequenz, und Atmung wir der Körper auf die bevorstehende Belastung vorbereitet und das Risiko einer Überlastung verringert.

  • Muskulatur: durch die Steigerung der Durchblutung wird die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung verbessert.

  • Stoffwechsel: die Energiebereitstellungsvorgänge werden verbessert.

  • Muskel, Sehnen und Bänder: durch die gesteigerte Körpertemperatur werden diese Strukturen elastischer, die Reibung wird reduziert und dadurch die Verletzungsgefahr gesenkt.

  • Gelenke: die vermehrte Synovialproduktion führt zu einer Dickezunahme des Gelenkknorpels durch die Flüssigkeitsaufnahme und dadurch zu einer besseren Pufferung. Die Gelenke sind also belastbarer und besser geschützt.

Aufwärmen hat aber auch einen positiven psychologischen Effekt:

  • Durch das Aufwärmen vor dem Training können sich die Tiere beruhigen und sich besser auf die folgenden Aufgaben konzentrieren.

  • Der Ritual-Charakter, also das Durchführen immer gleicher Abläufe, gibt nervösen und unsicheren Tieren Sicherheit.

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Ebenso wichtig wie das richte Aufwärmen ist das Abwärmen am Ende einer Belastungsphase. Diese dient besonders der Senkung der Kreislauf-Aktivität, der Regeneration der Muskulatur, dem Abtransport und Abbau von Stoffwechselendprodukten, wie z.B. Laktat und der Entspannung.

Der Cool Down sollte lockeres Auslaufen oder Gehen für mindestens 10 Minuten und eine anschließende passive Dehnung der Muskulatur, sowie Massage beinhalten. Das Abwärmen sollte ähnlich viel Zeit wie das Aufwärmen in Anspruch nehmen. Ist es kalt sollte euer Hund/Pferd mit einem Mantel/einer Decke vor dem Auskühlen geschützt werden.

Wenn ihr mehr über dieses Thema erfahren möchtet, oder ein Seminar über richtiges Auf- und Abwärmen buchen möchtet, meldet euch gerne bei mir!

Wann kann Tierhysiotherapie und -osteopathie eingesetzt werden?

Elisabeth Reso

Besonders nach Sportverletzungen, bei chronischen Gelenkserkrankungen, nach einer OP, oder im fortgeschrittenen Alter, kann die Tierphysiotherapie und - osteopathie, als Ergänzung zur Schulmedizin, sehr gut eingesetzt werden und gute Erfolge erzielen.

Vielleicht wissen Sie aus eigener Erfahrung wie schnell Muskulatur infolge von Nichtgebrauch beispielsweise eines Beines nach einer Kreuzband-OP abbaut und verhärtet. Durch die schmerzbedingte Ruhigstellung der betroffenen Gliedmaße sind aber nicht nur Veränderungen der Muskulatur, sondern auch eine eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit, sowie Veränderungen von Knochen-, Bänder- und Sehnengewebe möglich.

Der Gelenksknorpel der beteiligten Gelenke kann Schaden nehmen. Er wird nicht ausreichend ernährt, da die für die Versorgung des Knorpels essentielle Gelenksschmiere (Synovia) ohne Bewegung nicht gebildet und kein Austausch in der Gelenkskapsel stattfinden kann.

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Durch die Schmerzen und die Instabilität nehmen die Tiere für längere Zeit eine Schonhaltung ein. Durch diese gerät die gesamte Körperstruktur durcheinander. Andere Gliedmaßen werden stärker belastet und fangen an zu schmerzen, insbesondere bei großen Hunderassen. Die Schiefhaltung belastet nicht nur die Gliedmaßen sondern auch die Wirbelsäule und die dazugehörige Muskulatur. Ein abnormales, ungesundes Gangbild kann die Folge sein. Das Tier ist insgesamt äußerst verspannt und hat selbst nicht die Möglichkeit zur Abhilfe. Nach einiger Zeit schmerzen die sekundären Muskelverspannungen und die Überlastung mehr als das Ursprungsproblem.

Hier setzen die Physiotherapie und Osteopathie begleitend ein. Verspannungen und Blockaden werden gelöst, Gelenke passive bewegt, die schwache Muskulatur gestärkt und gedehnt, der Heilungsprozess verkürzt und schlussendlich das Wohlbefinden des Tieres gesteigert. Wichtig ist dabei auch die Mitarbeit der Tierbesitzer, welchen die Tierphysiotherapeutin Übungen, Massagetechniken und passive Bewegungsformen zeigt, welche sie Zuhause mit ihrem Tier durchführen können.

Dies gilt nicht nur für die rehabilitative Behandlung, sondern auch für anderer Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie z.B. Arthrose in Folge einer Dysplasie.

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Schmerz – Checkliste

Elisabeth Reso

Schmerzbekämpfung ist eine der Hauptindikationen der Physiotherapie. Tut uns etwas weh, können wir unserem Arzt oder Physiotherapeut meist sofort sagen, wo wir Schmerzen haben, seit wann und manchmal haben wir sogar eine Ahnung, woher die Schmerzen kommen könnten. Bei Tieren ist das leider nicht so einfach. Oft ist es schwer, Schmerzen zu erkennen und das Verhalten unserer Tiere richtig einzuordnen. Zudem kann Schmerz nicht objektiv beurteilt werden und hängt von verschiedenen Faktoren, wie dem Gemütszustand, der Tageszeit und anderen Umwelteinflüssen ab. Jeder Mensch und auch jedes Pferd oder jeder Hund empfindet Schmerz anders und geht anders mit Schmerzen um. Trotzdem ist das Schmerzempfinden bei allen Säugetieren ähnlich ausgeprägt.

Schmerzen im Bewegungsapparat führen zur Verspannung der Muskulatur, Haltungsabweichungen und folglich zu Schon- und Fehlhaltungen. Diese Ausweichbewegungen können sich bei ausbleibender Behandlung des Ursprungsproblems und längerem Bestehen zu dauerhaften Fehlhaltungen entwickeln, welche mit Veränderungen an den Gelenkflächen oder der Verkürzung von Muskeln, Sehnen, Faszien und Bändern einhergehen können. 

Werden Schmerzen nicht erkannt, kann es zu einer Schmerzspirale kommen, welche weit über das Ursprungsproblem hinaus reicht.

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Bitte beachten Sie, dass die Ursachen für Schmerzen sehr vielschichtig sein können. Sollte Ihr Tier unter Schmerzen leiden, suchen Sie bitte umgehend einen Tierarzt auf und sprechen Sie mit ihm über die Möglichkeit einer physiotherapeutischen Behandlung Ihres Tieres.

Checkliste Hund:

  • Plötzlich nicht mehr ins Auto oder aufs Sofa springen
  • Vor Treppen stehen bleiben oder nur noch zögerlich hinauf oder hinabsteigen 
  • Bevorzugen oder Vermeiden bestimmter Gangarten (plötzlicher Passgang anstelle von Trab)
  • Vermehrtes Hecheln 
  • Schiefhaltung beim Gehen
  • Ungleichmäßige Belastung der Gliedmaßen
  • Lahmheit
  • Katzenbuckel 
  • Benagen bestimmter Stellen an den Pfoten oder Beinen
  • Hautzucken bei Berührung am Rücken oder harte Rückenmuskulatur
  • Tiefhaltung des Kopfes oder Vermeiden bestimmter Halsbewegungen
  • Schlaff hinunterhängende Rute
  • Raue, struppige oder veränderte Stellen im Fell
  • Verändertes Fressverhalten - Fressunlust
  • Plötzliches vermehrtes Liegen, Teilnahmslosigkeit oder aber Rastlosigkeit
  • Plötzliches Zittern
  • Schmerzlaute, Schmatzen, Zähneknirschen, Lefzenlecken oder Gähnen bei bestimmten
  • Bewegungen oder Berührungen
  • Plötzliches aggressives oder ängstliches Verhalten gegenüber anderen Hunden
  • Apathie oder aggressives Verhalten
  • Sonstige Auffälligkeiten oder Veränderungen der Körperhaltung oder des Verhaltens (z.B. plötzlicher Ungehorsam)
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Checkliste Pferd:

  • Unwilligkeit beim Satteln
  • Empfindliche Stellen beim Putzen
  • Störungen im Bewegungsablaug (Schlurfen, Kurztrittigkeit, Taktfehler)
  • Lahmheit
  • Mangelnde Biegung oder Stellung
  • Schiefe Kopf- oder Schweifhaltung
  • Tiefhaltung des Kopfes
  • Rittigkeitsprobleme
  • Ungleiche Bemuskelung
  • Bevorzugen oder Vermeiden bestimmter Gangarten
  • Hautzucken bei Berührung oder harte Rückenmuskulatur
  • Vermeiden bestimmter Bewegungen
  • Verändertes Fressverhalten - Fressunlust
  • Plötzliches vermehrtes Liegen
  • Apathie oder aggressives Verhalten
  • Allgemeine Auffälligkeiten oder Veränderungen der Körperhaltung oder des Verhaltens
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